Neues: aff neideitsch "News"


Das Präsidium des
AKNB e.V. sieht für die folgenden Jahre wie folgt aus:
1. Präsident Erich Kussberger
Vizepräsident Dirk Tamme
Vizepräsident Klaus Oswald
1. Schatzmeister Rudolf Dollack
Zeichnungsberechtigter Erich Kussberger
1. Schriftführer Dieter Pinzel
2. Schriftführer Ulrich Ohle

Schußmeister Wolfgang Schwadtke
Referent für Brauchtumspflege Ulrich Ohle
Beirat Mittelfranken Gerhard Kemnitzer
Beirat Unterfranken Rüdiger Zorn
Beirat Oberfranken

Beirat Oberpfalz

Beirat Niederbayern

Homepageverwalter Ulrich Ohle

 

Liebe Böllerschützen (Kommandanten, Vereinsvorsitzende) bitte überprüft Euren Versicherungsschutz. Ein großer Verband spricht seinen Mitgliedern Versicherungsschutz ab, wenn sie nicht im Sinne des Verbands schießen. Das kann der Besuch eines Böllertreffens sein der dem Verband nicht genehm ist, aber auch ein Schießen zu irgendeinem Jubiläum oder Geburtstag. Erkundigt Euch bei Eurem Verband was versichert ist. Der AKNB versichert seine Mitglieder ab 2011 für alle Schießen, denn Brauchtum und Tradition stehen bei uns im Vordergrund und nicht Verbandsdünkel.
 

Sind Sie mit Ihrer Gruppe noch nicht im Arbeitskreis Nordbayerischer Böllerschützen gemeldet? Hier haben Sie die Möglichkeit dies nachzuholen:

mailto:erich.kussberger@aknb.de Erich Kussberger Präsident AKNB e.V.

eMail: e.kussberger@t-online.de Erich Kussberger
 
Hallo Freunde,
durch das Schreiben vom Beschußamt Ulm an Reinhold Bergler ist mir eine "
Lebensgefährliche" Sache wieder eingefallen.
Es geht um die Pistons. Bitte sagt auch in Eurem Umfeld den Böllerschützen Bescheid.

Es werden immer noch Pistons verwendet, die nicht zum Böller passen. Es geht nicht, dass ein Piston vom Stangassinger in einen anderen Böller eingeschraubt wird.

Begründung:
Stangassinger verwendet ein so genanntes M7 Gewinde. Die Maße sind 1mm Steigung und 7mm Gewindeaußendurchmesser.

Überwiegend wir aber ein M8 Gewinde verwendet. Dort sind die Maße 1,25mm Steigung und 8mm Außendurchmesser.

Früher hat man beim Gewindeschneiden eine Faustformel verwendet: Gewindeduchmesser mal 0,8. Das wäre bei M7 7 mal 0,8 = 5,6mm Bohrung Kernloch). Bei M8 8 mal 0,8 = 6,4mm Kernloch.

Heute wird laut Tabelle aber bei M7 = 6mm und
bei M8 = 6,8mm Kernloch gebohrt. Dadurch wird die Spitzenausformung der Gewinde besser, sie rupft nicht und wird glatter. Dasselbe macht man aber auch bei der Schraube (Piston). Dort macht man den zu schneidenden Durchmesser etwas kleiner. In etwa 0,1mm. Jetzt rechnet: wenn ich bei M7 nur 6,9mm außen habe, das Bohrloch aber schon 6,8mm ist, halten nur noch ein zehntel Millimeter den Piston und das auch nur auf Grund der unterschiedlichen Steigung, die das Gewinde klemmt. Einmal fester angezogen reißt das Gewinde aus.

Was passiert beim Schuß:
Das Zündhütchen entwickelt ca. 100bar Druck. Das Pulver aber bis zu 3000bar. Denkt mal der Piston fliegt heraus und jemanden an den Kopf. Das kleine Miststück hat sich zum Geschoß entwickelt.

Viele Grüße vom Böllerbauer, der sich auch damit rumschlagen muß. Habe aber noch nicht erlebt, dass das Beschußamt das Pistongewinde nachmisst. Nur jeder Schütze ist für seinen Schuß verantwortlich. Deshalb kauft Eure Pistons bei jeweiligen Böllerhersteller.

 

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